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Doppelter Heimsieg: Thun meldet sich am 31. Oktober und 1. November 2026 eindrücklich zurück

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NLB Runde 2, UHC Thun – UHC Grüenematt-Sumiswald 9:4 (5:2, 0:1, 4:1)

Zwei Heim-Erfolge: Thun zurück auf der Siegerstrasse

Nach drei Niederlagen in Folge schafft der UHC Thun am vergangenen Wochenende den Befreiungsschlag. Dank zwei Heim-Erfolgen kehren die Thuner zurück auf die Siegerstrasse. Am Samstag bezwingt man Ad Astra Obwalden mit 8:3. Am Sonntag gibt es einen 5:2-Sieg gegen Sarganserland.

Quelle: Lars Kauz

Nach mehreren Auswärtsspielen durfte der UHC Thun am Samstag endlich wieder vor eigenem Anhang antreten. Die Rückkehr in die heimische Halle kam gerade recht: Drei Niederlagen in Serie hatten die Thuner zuletzt etwas den Anschluss an die Tabellenspitze gekostet. Entsprechend gross war der Wunsch, gegen Ad Astra Obwalden wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren.

Die Berner Oberländer starteten engagiert und gingen in der 11. Minute durch Jonas Ruch in Führung. Danach übernahm jedoch Ad Astra das Zepter und drehte die Partie zwischenzeitlich. Das letzte Wort im unterhaltsamen Startdrittel gehörte aber wieder den Gastgebern: Alexander Bühler glich in der 18. Minute zum 2:2 aus, ehe Gian-Noah Lüthi nur eine Minute später die erneute Thuner Führung sicherstellte.

Im Mitteldrittel entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne sich entscheidende Vorteile zu verschaffen. In der 29. Minute gelang es den Thunern dann aber, das Spiel in die gewünschten Bahnen zu lenken. Mit einem Doppelschlag durch Lüthi und Janis Reusser stellte Thun auf 5:2. Diesen komfortablen Vorsprung nahmen die Gastgeber mit ins Schlussdrittel.

Dort erwischten die Gäste den besseren Start und verkürzten den Rückstand auf zwei Tore. Die Thuner liessen sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und fanden die passende Antwort. Yannick Zimmermann (45.) und Tim Aebersold (50.) sorgten mit ihren Treffern für klare Verhältnisse und bauten den Vorsprung auf 7:3 aus. Ad Astra warf in der Folge nochmals alles nach vorne, doch die Thuner Defensive hielt stand. Marc-André Vogt setzte mit seinem Treffer zum 8:3 schliesslich den Schlusspunkt. Die Erleichterung im Thuner Lager war gross: Nach drei Niederlagen in Folge ist der UHC Thun zurück auf der Siegerstrasse.

Nach dem Befreiungsschlag gegen Ad Astra Obwalden am Vortag wollten die Thuner am Sonntag im Heimspiel gegen den UHC Sarganserland gleich nachdoppeln. Die Partie begann ausgeglichen und bot von Beginn weg Spannung. Thun fand gut ins Spiel und schien den Rhythmus schnell gefunden zu haben. Eine unnötige Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Feld bremste die Gastgeber allerdings aus. Ein Thema, das die Thuner auch im weiteren Spielverlauf noch beschäftigen sollte. Sarganserland nutzte die Überzahl aus und ging im Powerplay in Führung. Die Antwort der Thuner liess jedoch nicht lange auf sich warten: Marc-André Vogt erzielte den Ausgleich zum 1:1. Mit diesem gerechten Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels machten sich die Thuner das Leben mit weiteren unnötigen Strafen erneut schwer. Dank einer solidarischen Leistung im Boxplay überstand man die beiden Unterzahlen. Diesen Schwung nahm Thun gleich mit und ging durch Gian-Noah Lüthi in der 33. Minute erstmals in Führung. Die Freude darüber währte allerdings nur kurz, denn Sarganserland gelang keine Minute später bereits der Ausgleich zum 2:2. Die Partie blieb intensiv und umkämpft. Kurz vor der zweiten Pause kippte das Momentum erneut auf die Seite der Gastgeber: Dario Küenzi traf zum wichtigen 3:2.

Ausgeglichen und hart umkämpft ging es auch im Schlussdrittel weiter. Und wieder mussten die Thuner zu Beginn eine Unterzahlsituation überstehen. Erneut hielt das Boxplay dicht. Und wieder konnten die Thuner anschliessend selbst zuschlagen: In der 54. Minute erhöhte Lüthi auf 4:2. Erstmals in der Partie lag damit ein Team mit zwei Toren in Führung. Diesen Vorsprung liessen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen. Reto Graber sorgte eine Minute vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor für die endgültige Entscheidung und den 5:2-Endstand.

Damit dürfen die Thuner auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Mit den beiden Heimsiegen gegen Ad Astra Obwalden und den UHC Sarganserland sind sie auf die Siegerstrasse zurückgekehrt und konnten nach den drei Niederlagen neues Selbstvertrauen tanken. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Freitag (20 Uhr), wenn die Thuner in Langenthal auf ULA treffen. Zum Abschluss der Vorrunde steht am Sonntag (17 Uhr) nochmals ein Heimspiel an: Dann gastiert Gordola in Thun.

MATCHTELEGRAMM SAMSTAG

UHC Thun NLB Männer – Ad Astra Obwalden NLB Männer 8:3 (3:2, 2:0, 3:1)

MUR, Thun, Thun. 181 Zuschauer. SR Kink/Por.

Tore: 11. J. Ruch (Y. Zimmermann) 1:0. 12. B. von Wyl (C. von Wyl) 1:1. 17. K. Broby (V. Jonth) 1:2. 18. A. Bühler (R. Graber) 2:2. 19. G. Lüthi (L. Münger) 3:2. 29. G. Lüthi (M. Vogt) 4:2. 29. J. Reusser (D. Küenzi) 5:2. 44. R. Eggimann (M. Christen) 5:3. 45. Y. Zimmermann (J. Ruch) 6:3. 50. T. Aebersold (D. Bolliger) 7:3. 58. M. Vogt 8:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Thun NLB Männer. 3mal 2 Minuten gegen Ad Astra Obwalden NLB Männer.

UHC Thun mit: M. Juon, M. Weber, Y. Zimmermann, R. Graber, T. Aeschbacher, E. Widmer, N. Ammann, L. Ruch, D. Küenzi, J. Reusser, L. Ritz, R. Küenzi, T. Aebersold, L. Aeschlimann, L. Münger, D. Hediger, M. A. Vogt, D. Bolliger, J. Ruch, L. Grunder, A. Bühler, G. N. Lüthi
Nicht im Kader: L. Benz (U21)
Verletzt: Y. Jost

 

MATCHTELEGRAMM SONNTAG

UHC Thun NLB Männer – UHC Sarganserland NLB 5:2 (1:1, 2:1, 2:0)

MUR, Thun, Thun. 176 Zuschauer. SR Linder/Richard.

Tore: 6. J. Arola (J. Karlsson) 0:1. 8. M. Vogt (G. Lüthi) 1:1. 33. G. Lüthi (R. Graber) 2:1. 34. S. Aggeler (M. Blumenthal) 2:2. 37. D. Küenzi (J. Reusser) 3:2. 54. G. Lüthi (L. Grunder) 4:2. 60. R. Graber (J. Reusser) 5:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHC Thun NLB Männer. keine Strafen gegen UHC Sarganserland NLB.

UHC Thun mit: M. Juon, M. Weber, Y. Zimmermann, R. Graber, T. Aeschbacher, E. Widmer, N. Ammann, L. Ruch, D. Küenzi, J. Reusser, L. Ritz, R. Küenzi, T. Aebersold, L. Aeschlimann, L. Münger, D. Hediger, M. A. Vogt, J. Ruch, L. Grunder, A. Bühler, G. N. Lüthi
Nicht im Kader: L. Benz (U21), D. Bolliger (Pause)
Verletzt: Y. Jost

Text: UHC Thun

Quelle: Lars Kauz


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