Thuner Investitionen in Schulen ab 2027 – Beitrag der DA: Für Dich, für Thun, zum Anpacken
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Thun investiert in die Schulen – jetzt braucht es Lösungen statt Krawall
Rund 60 Millionen Franken für Schulraum, Sanierungen, Sporthallen und Digitalisierung: Die Stadt Thun investiert massiv in die Bildungsinfrastruktur. Umso fragwürdiger wirkt die Forderung, Protestformen nach französischem Vorbild in die Schweiz zu holen. Die Demokratische Allianz DA setzt auf einen anderen Weg: sachlich diskutieren, Verantwortung übernehmen und konkrete Lösungen umsetzen.
Es wird viel über die Zukunft unserer Kinder gesprochen. Über Bildung, Chancengleichheit und gute Rahmenbedingungen. Doch zwischen politischen Forderungen und konkretem Handeln liegt ein entscheidender Unterschied. In Thun lässt sich dieser Unterschied anhand der Zahlen ziemlich deutlich erkennen.
Zwischen 2023 und 2026 summieren sich die bekannten grossen Investitionen und bewilligten beziehungsweise beantragten Schulkredite auf rund 59,9 Millionen Franken.
Das Geld fliesst nicht in schöne Schlagzeilen, sondern in konkrete Projekte.
Neue Schulräume für eine wachsende Stadt
Bei der Oberstufe Strättligen wird die Kapazität von 14 auf 21 Klassen erweitert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 45,2 Millionen Franken. Davon sind 18,1 Millionen Franken neue Investitionen der Stadt. Die Bauphase soll bis etwa 2031 dauern.
Auch im Lerchenfeld steht eine grosse Veränderung bevor. Die historischen Schulgebäude sollen umfassend saniert und erweitert werden. Zusätzlich sind eine Doppelsporthalle und weitere Schulräume geplant. Das Gesamtprojekt umfasst rund 53,8 Millionen Franken, der Investitionskredit der Stadt beträgt 34,99 Millionen Franken. Der Baustart ist ab 2027 vorgesehen.
Im Neufeld laufen ebenfalls die Planungen. Vorgesehen sind zusätzliche Basisstufenklassen, eine Tagesschule und eine Doppelsporthalle. Für die Projektierung wurde ein Kredit von 2,575 Millionen Franken gesprochen.
Und auch bei der Digitalisierung wird investiert. Die Stadt baut die Informatikinfrastruktur der Volksschulen aus. Bereits ab der 5. Klasse stehen iPads zur Verfügung, zusätzlich werden Lehrpersonen mit Notebooks ausgerüstet. Dafür wurde ein Kredit von 1,732 Millionen Franken eingesetzt.
Politik muss mehr können als demonstrieren
Natürlich darf man solche Investitionen kritisch hinterfragen. Bei Millionenprojekten müssen Kosten, Nutzen und Umsetzung sorgfältig geprüft werden. Das gehört zu einer funktionierenden Demokratie.
Doch genauso gehört dazu, anzuerkennen, wenn eine Stadt konkrete Verantwortung übernimmt.
Denn gute Bildungspolitik zeigt sich nicht nur auf Plakaten und an Demonstrationen. Sie zeigt sich dort, wo Kinder morgens zur Schule gehen.
In den Klassenzimmern. Auf dem Pausenplatz. In der Sporthalle. Und in der Qualität der Infrastruktur, die ihnen zur Verfügung steht.
Vor diesem Hintergrund ist die Forderung der JUSO, Jugendstreiks nach französischem Vorbild in die Schweiz zu holen, zumindest diskussionswürdig, da diese in Frankreich ein nicht tolerierbares Ausmass angenommen haben.
Das Recht auf friedliche Demonstrationen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Niemand stellt dieses Recht infrage. Politischer Protest darf unbequem sein und soll es manchmal auch sein.
Aber zwischen friedlichem Protest und einer politischen Kultur des Krawalls besteht ein Unterschied.
Wer Probleme lösen will, muss irgendwann vom Demonstrieren zum Handeln kommen.
Die DA will diesen Weg weitergehen
Genau hier setzt die Demokratische Allianz (DA) an.
Wir wollen, dass Thun auch künftig in seine Schulen investiert. Dort, wo zusätzlicher Schulraum benötigt wird, soll dieser geschaffen werden. Wo Schulgebäude saniert werden müssen, sollen die notwendigen Projekte vorangetrieben werden. Und auch die Digitalisierung und die Sportinfrastruktur müssen mit den Bedürfnissen unserer Stadt Schritt halten.
Dabei wollen wir einen anderen politischen Stil pflegen.
Friedlich statt aggressiv.
Sachlich statt ideologisch.
Lösungsorientiert statt konfrontativ.
Verantwortung statt Krawall.
Politische Gegner müssen keine Feinde sein. Man kann in der Sache hart diskutieren, unterschiedliche Meinungen vertreten und trotzdem respektvoll miteinander umgehen.
Das ist für uns gelebte Demokratie.
Nicht lauter – sondern besser
Thun steht vor Herausforderungen. Bevölkerungswachstum, steigender Bedarf an Schulraum und die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur werden die Stadt auch in Zukunft beschäftigen.
Die Antwort darauf sollte nicht sein, möglichst laut zu werden.
Die Antwort muss sein, Probleme zu erkennen, Prioritäten zu setzen, Mehrheiten zu finden und Projekte umzusetzen.
Thun hat mit seinen bisherigen Schulinvestitionen gezeigt, dass dieser Weg möglich ist. Rund 60 Millionen Franken an grossen Schulinvestitionen und bewilligten Schulkrediten in den Jahren 2023 bis 2026 sind ein klares Zeichen dafür.
Die Demokratische Allianz will deshalb auch in Zukunft ihren Beitrag leisten, damit Thun diesen Weg weitergeht.
Für unsere Schulen. Für unsere Kinder. Für eine starke Stadt.
Und vor allem:
Für eine Politik, die nicht den Krawall importiert, sondern Lösungen schafft.
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