VERD.cash jetzt auch in Frutigen

Frutigen setzt auf neue Bezahlkarte für lokales Gewerbe
Mit VERD.cash will die Gemeinde Frutigen das lokale Gewerbe unterstützen und gleichzeitig Geld für Projekte in der Gemeinde sammeln.
Die Gemeinde Frutigen setzt auf ein neues, alternatives Zahlungssystem: Der Gemeinderat hat beschlossen, der VERD Purpose Genossenschaft mit Sitz in Bern beizutreten. Ziel ist es, das lokale Gewerbe zu unterstützen und gleichzeitig einen finanziellen Beitrag für Projekte in der Gemeinde zu schaffen.
Bei VERD.cash handelt es sich um eine aufladbare Bezahlkarte. Damit können Kundinnen und Kunden bei teilnehmenden Geschäften innerhalb und ausserhalb der Gemeinde bezahlen. Für die teilnehmenden Gewerbebetriebe beträgt die Transaktionsgebühr gemäss VERD 0,6 Prozent.
Ein Teil der Gebühren fliesst zurück in die Gemeinde
Das Besondere am System: Ein Teil der Transaktionsgebühren wird dem Gemeindetopf der jeweiligen Wohngemeinde zugewiesen. Bei VERD sind dies 50 Prozent der entsprechenden Einnahmen. Das Geld kann für Projekte eingesetzt werden, die der Bevölkerung zugutekommen – beispielsweise für Spielplätze, Kultur oder Umweltinitiativen.
Wer über die Verwendung der Gelder mitentscheiden möchte, kann für einmalig fünf Franken Mitglied der VERD Purpose Genossenschaft werden. Die Mittel im Gemeindetopf werden von den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern der jeweiligen Gemeinde demokratisch mitbestimmt.
Handwerker- und Gewerbeverein übernimmt den Lead
In Frutigen soll das Projekt gemeinsam mit dem lokalen Gewerbe aufgebaut werden. Der Handwerker- und Gewerbeverein Frutigen übernimmt dabei den Lead. Die Gemeinde will die lokalen Händler informieren und auch die Bevölkerung über das neue Zahlungssystem aufklären.
Damit setzt Frutigen auf ein Modell, bei dem Einkaufen, lokale Wertschöpfung und die Finanzierung von Projekten in der Gemeinde miteinander verbunden werden sollen.
Schweizweit sind laut VERD mittlerweile 46 Gemeinden an Bord. Darunter befinden sich auch mehrere Gemeinden im Berner Oberland, unter anderem Spiez, Adelboden, Reichenbach im Kandertal, Kandersteg, Beatenberg und Krattigen.
Weitere Informationen zu VERD und den teilnehmenden Gemeinden bietet die offizielle VERD-Karte.
Quelle und Foto: VERD.cash
Aktuellste News

Golf Grindelwald plant neues Clubhaus – Crowdfunding gestartet

Das Greenfield Festival kündigt die erste Bandwelle für 2027 an
Hohe Qualität und Sicherheit in den fmi-Betrieben
50. Ausgabe des «2. Jänner-Knackers»

Nein zur Ernährungsinitiative – auch im Kanton Bern: Details aus dem Berner Oberland








Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.