Gemeindeversammlung Boltigen vom 26. Mai 2026
An der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2026 in der Mehrzweckhalle Reidenbach nahmen 31 Stimmberechtigte teil. Gemeindepräsident Albert Wampfler konnte die Versammlung pünktlich eröffnen. Die Traktanden waren ordnungsgemäss publiziert worden.
Zu Beginn wurde informiert, dass auf die Ausschreibung zur Ehrung erfolgreicher Einwohnerinnen und Einwohner keine Meldungen eingegangen waren. Deshalb konnten an der Versammlung keine Ehrungen vorgenommen werden.
Im Zentrum der Versammlung stand die Jahresrechnung 2025. Diese schloss bei einem Aufwand von rund 6,68 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 6,78 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 101’528 Franken ab. Gegenüber dem Budget entspricht dies einer Verbesserung von rund 491’000 Franken. Positiv wirkten sich insbesondere tiefere Kosten beim Winterdienst, geringere Unterhaltsaufwendungen sowie höhere Steuereinnahmen aus. Die Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung. Vom Datenschutzbericht wurde Kenntnis genommen.
Unter den Orientierungen informierte der Gemeinderat über den Stand des Beschwerdeverfahrens im Zusammenhang mit der Alp Schüpfen. Das Verfahren ist weiterhin hängig. Weiter wurde über die geplante Revision des Organisationsreglements berichtet, mit der Einnahmen und der Verzicht auf Einnahmen künftig den Ausgaben gleichgestellt werden sollen.
Zudem wurde über die bevorstehende Neuverpachtung der Alp Gruben orientiert. Die entsprechenden Unterlagen und das weitere Vorgehen werden vom Gemeinderat festgelegt.
Vorgestellt wurde auch die Abrechnung für das neue Kommunalfahrzeug des Werkhofs. Der angeschaffte Lindner Unitrac 122 kostete netto 237’171 Franken und lag damit deutlich unter dem von der Gemeindeversammlung bewilligten Kredit von 300’000 Franken.
Schliesslich erinnerte Gemeinderat Erhard Schenk an die Problematik invasiver Neophyten. Im Sommer soll eine Informationsbroschüre an alle Haushalte verschickt werden. Zudem steht bei der Entsorgungsstelle weiterhin ein spezieller Container für die fachgerechte Entsorgung dieser Problempflanzen zur Verfügung.
Unter dem Traktandum «Verschiedenes» wurden keine Wortmeldungen eingebracht. Die Versammlung konnte nach rund 35 Minuten geschlossen werden.












