Die STI gestaltet die Mobilität von morgen für Menschen und Regionen
Mobilität verbindet Menschen, prägt den Alltag und schafft Perspektiven für die Zukunft einer Region. Als Mobilitätspartnerin übernimmt die STI Verantwortung für diese Verbindung. Mit einer konsequenten Weiterentwicklung ihres Angebots stärkt sie Menschen, Regionen und Umwelt nachhaltig.
An der Generalversammlung der STI Holding AG führte erstmals Verwaltungsratspräsidentin Susanne Huber durch die Veranstaltung. Zudem stellte sich David Christener vor, der per 1. Juli 2026 die Leitung Finanzen übernimmt und Mitglied der Geschäftsleitung wird.
Menschen im Fokus
Direktor Patrick Fankhauser stellte in seinem Jahresrückblick den Leitsatz der STI ins Zentrum: «Gemeinsam Menschen und Regionen verbinden – mit dem Leben und der Zukunft.» Dieser prägt das tägliche Handeln des Unternehmens.
Im Geschäftsjahr 2025 beförderte die STI insgesamt 18,12 Millionen Fahrgäste. Dank gezielter Optimierungen verbesserte sie ihre Pünktlichkeit leicht und konnte den negativen Trend der Vorjahre stoppen. Bis 2027 will die STI diesen positiven Verlauf fortsetzen und ihrem Anspruch an einen zuverlässigen öffentlichen Verkehr Schritt für Schritt näherkommen.
Auch intern entwickelte sich das Unternehmen weiter. Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Kader und Geschäftsleitung schärfte die STI ihren Leitsatz und ihr Wertefundament. Vertrauen, Ehrlichkeit, Kundenorientierung und ein respektvoller Umgang bilden die Grundlage einer Unternehmenskultur, die Orientierung gibt und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens stärkt.
Regionen im Fokus
Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr entwickelte sich regional unterschiedlich. Während in Grindelwald die hohe touristische Nachfrage und gezielte Angebotsanpassungen zu einem Wachstum führten, gingen die Fahrgastzahlen in der Region Thun aufgrund infrastruktureller Einschränkungen leicht zurück.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 nahm die STI den Versuchsbetrieb der neuen Tangentiallinie 7 auf. Sie verbindet Thun und Steffisburg direkt, entlastet das Stadtzentrum und schafft attraktive Verbindungen ohne Umweg über den Bahnhof Thun. Damit stärkt sie eine flächeneffiziente und umweltfreundliche Mobilität in der Region. Die STI begleitet den dreijährigen Versuchsbetrieb eng und entwickelt das Angebot gemeinsam mit ihren Partnern bedarfsgerecht weiter.
Leben im Fokus
Mit der Elektrifizierung ihrer Busflotte setzt die STI einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität. Im Jahr 2025 begannen umfangreiche Bauarbeiten zur Vorbereitung der Depots auf den Elektrobusbetrieb. Gleichzeitig bestellte die STI bei Mercedes-Benz und Solaris insgesamt 22 Elektrobusse.
Im April 2026 nahm die STI den ersten Elektrobus regulär in Betrieb und leitete damit die schrittweise Umstellung ihrer gesamten Flotte ein. Bis 2036 sollen rund 120 Elektrobusse beschafft und sämtliche Fahrzeuge ohne fossile Antriebssysteme betrieben werden. Dadurch reduziert die STI den CO₂-Ausstoss in der Region jährlich um rund 7’000 Tonnen.
Von der Elektrifizierung profitieren auch die Menschen entlang der Buslinien: Elektrobusse werden als rund viermal leiser wahrgenommen als Dieselbusse und tragen damit spürbar zu einer höheren Lebensqualität bei.
Zukunft im Fokus
Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist entscheidend, um den wachsenden Mobilitätsbedarf in der Stadt Thun und der Region langfristig zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund prüft die STI Bus AG den Standort Weststrasse Süd als möglichen neuen Hauptsitz – parallel zum ehemaligen Cremo-Areal.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der separaten Medienmitteilung «Entwicklung Weststrasse Süd in Thun».
Der heutige Standort im Schwäbis stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Um genügend Zeit für eine sorgfältige Standortentscheidung zu gewinnen, realisiert die STI eine Zwischenlösung: Am Moosweg im Gwatt entstehen zusätzliche Abstellplätze für Busse. Diese schaffen Planungssicherheit und gewährleisten einen stabilen Betrieb in den kommenden Jahren.
Verabschiedungen
Nach 28 Jahren im Unternehmen wurde der stellvertretende Direktor und Leiter Finanzen, Markus Bähler, verabschiedet. Er tritt Ende Juni 2026 in den wohlverdienten Ruhestand.
Ebenfalls verabschiedete die STI das bisherige Verwaltungsratsmitglied Raphael Lanz, der aufgrund seiner Wahl in den Regierungsrat per Ende Mai 2026 aus dem Verwaltungsrat ausschied.
Quellen: STI













