Spitäler fmi AG erzielt 2025 wieder einen Gewinn
Unterseen, 25. Juni 2026 – Die Spitäler fmi AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Unternehmen schliesst das Jahr mit einem Gewinn von 5,8 Millionen Franken ab. Trotzdem bleibt die Freude gedämpft, da das positive Ergebnis vor allem auf ausserordentliche Erträge und verschobene Investitionen zurückzuführen ist.
Der Betriebsertrag stieg auf 200,3 Millionen Franken, während der Betriebsaufwand 194,5 Millionen Franken betrug. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 9,0 Prozent. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen kleinen Verlust von rund 45’500 Franken ausgewiesen.
Ausserordentliche Erträge beeinflussen Ergebnis
Zum positiven Abschluss trugen verschiedene Sondereffekte bei. Dazu gehören Beiträge des Kantons Bern für Aus- und Weiterbildungen, zusätzliche Subventionen im Bereich Psychiatrie sowie der Verkauf des Chalet Stampach. Gleichzeitig konnten verschiedene Stellen wegen des Fachkräftemangels nicht besetzt werden. Auch mehrere Projekte – insbesondere im Informatikbereich – mussten verschoben werden.
Patientenzahlen bleiben stabil
Die Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten bewegte sich insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Zulegen konnten jedoch zwei Bereiche:
- Die ambulanten psychiatrischen Konsultationen stiegen um knapp fünf Prozent auf 55’228.
- Die Notfallstationen verzeichneten mit 20’748 Patientinnen und Patienten eine Zunahme von 2,7 Prozent.
Gesundheitswesen im Wandel
Die Spitäler fmi AG sieht sich weiterhin grossen Herausforderungen gegenüber. Fachkräftemangel, steigender Kostendruck, die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt verändern die Gesundheitsversorgung nachhaltig. Gleichzeitig setzt der Kanton Bern mit seiner Gesundheitsstrategie neue Schwerpunkte.
Im vergangenen Jahr wurden deshalb wichtige Projekte angestossen. Dazu gehören die Weiterentwicklung des Angebots am Spital Frutigen, die verstärkte Zusammenarbeit mit der Spital STS AG und weiteren Gesundheitsdienstleistern sowie der Aufbau des Gesundheitsnetzwerks Kandertal.
Die Verwaltungsratspräsidentin Dr. Karin Ritschard Ugi bedankt sich bei den Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz. Trotz eines intensiven Jahres mit zahlreichen Veränderungen sei es gelungen, den Spitalbetrieb jederzeit sicherzustellen und die medizinische Grundversorgung für die Region weiterzuentwickeln.
Tag der offenen Tür im Spital Interlaken
Nach fünf Jahren Bauzeit wird der Erweiterungsbau des Spitals Interlaken abgeschlossen. Aus diesem Anlass lädt die Spitäler fmi AG am Samstag, 12. September 2026, von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet unter anderem:
- Führungen durch den Neubau
- Einblicke in die verschiedenen Gesundheitsberufe
- Präsentationen der regionalen Rettungsorganisationen mit Ambulanz, Rega-Helikopter, Air Glaciers, Feuerwehr und Kantonspolizei
- Festwirtschaft sowie Attraktionen für Kinder
- Musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Interlaken Unterseen (bei guter Witterung)
Für die Anreise wird die Benutzung des öffentlichen Verkehrs empfohlen. Die Zufahrt zum Haupteingang des Spitals Interlaken bleibt an diesem Tag gesperrt. Der Notfall- und Spitalbetrieb ist jederzeit gewährleistet.
Quelle: Spitäler fmi AG













