BOSV blickt an Delegiertenversammlung auf erfolgreiche Saison zurück
Der Berner Oberländische Skiverband (BOSV) zog an seiner Delegiertenversammlung vom 6. Juni 2026 in Wilderswil eine äusserst positive Bilanz. Die erfolgreiche Wintersaison, personelle Themen sowie die zukünftige Ausrichtung des Regionalverbandes standen im Mittelpunkt der Versammlung.
Gastgeber der diesjährigen Delegiertenversammlung war der Skiclub Wilderswil. Rund 30 Skiclubs sowie die sechs Regionalen Leistungszentren (RLZ) des BOSV fanden sich in der Mehrzweckhalle Wilderswil ein.
Präsident ad interim Thomas Jampen begrüsste die Delegierten sowie zahlreiche Gäste. Unter ihnen befand sich auch Urs Räber, der bis heute einzige Gewinner eines Abfahrtsweltcups aus der BOSV-Region und Ehrenmitglied des Skiclubs Wilderswil. Als Vertreter des BOSV Ex-Klusiv Clubs überreichte er im Rahmen der Ehrungen symbolisch die jährliche Unterstützung des Vereins zugunsten des Verbandes.
Auch Swiss-Ski war vertreten: Felix Huber, Vertreter der Interregion Mitte (IRM), sowie BOSV-Ehrenpräsident Johny Wyssmüller nahmen an der Versammlung teil.
Ein Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft
Josef Gisler, Präsident des Skiclubs Wilderswil, gab in seinem Grusswort einen spannenden Einblick in die Geschichte des Vereins und würdigte insbesondere die sportlichen Erfolge von Urs Räber. Zudem stellte er den Gästen die Gemeinde Wilderswil vor.
Nach einem Rückblick auf die vergangene Wintersaison mittels eines Swiss-Ski-Videos betonte Felix Huber die Bedeutung der Skiclubs für den Schweizer Schneesport. Jede erfolgreiche Karriere beginne in einem lokalen Verein. Gleichzeitig informierte er über die Gründung eines Nationalen Leistungszentrums (NLZ) für die nordischen Disziplinen der Regionalverbände BOSV, ZSSV und SSM – ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Förderung des Nachwuchses.
BOSV richtet sich für die Zukunft aus
Neben den statutarischen Geschäften informierte Vizepräsident Dres Zenger über die geplante Weiterentwicklung der Verbandsstrukturen. Ziel ist es, den BOSV organisatorisch auf die zukünftigen Anforderungen auszurichten. Der Prozess soll im Verlauf der Saison 2026/27 abgeschlossen werden.
Thomas Jampen wird den Verband deshalb ein weiteres Jahr als Präsident ad interim und gleichzeitig als Finanzchef führen. Unterstützt wird er weiterhin von den beiden Vizepräsidenten Beat Zürcher und Dres Zenger sowie Stefan Hubacher im Bereich Marketing und Sponsoring.
Positive Jahresrechnung
Auch finanziell durfte der BOSV auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Jahresrechnung schloss mit einem Einnahmenüberschuss von rund 3’000 Franken ab.
Rund 80,8 Prozent der Einnahmen flossen direkt in den Leistungssport. Der leicht höhere Verwaltungsaufwand steht im Zusammenhang mit den geplanten strukturellen Anpassungen des Verbandes. Sowohl die Jahresrechnung als auch das Budget für die Saison 2026/27 wurden von den Delegierten einstimmig genehmigt.
Ehrungen zum Abschluss
Nach rund 90 Minuten schloss Thomas Jampen seine erste Delegiertenversammlung als Präsident ad interim. Anschliessend lud der Skiclub Wilderswil die Gäste zum Apéro und zu den Ehrungen der erfolgreichen Athletinnen und Athleten ein.
Quelle: Berner Oberländischer Skiverband (BOSV)
Bildquelle: RK-Photography
Bild 1 (v.l.: Thomas Jampen, Urs Räber) Bild 2 (v.l.: Dres Zenger, Thomas Jampen, Joana Hählen, Beat Zürcher, Stefan Hubacher) Bild 4 (v.l.: Philippe Brand, Svea Lobsiger, Romina Otto, Tiziana Germann, Manuel Heiniger, Sandro Hauswirth)













