Ein Blick hinter die Kulissen des Lötschberg-Basistunnels
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Neu in Frutigen: Infozentrum zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels
Blicken Sie hinter die Kulissen eines Jahrhundertprojekts: Im neuen Infozentrum «Ausbau Lötschberg-Basistunnel» in Frutigen erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über modernste Bautechnik, spannende geologische Einblicke, ingenieurtechnische Meisterleistungen und die Menschen, die den Ausbau möglich machen.

Der Eintritt ist kostenlos. Das Infozentrum kann während der Öffnungszeiten individuell und ohne Voranmeldung besucht werden.
Auch die Anreise ist bequem: Das Infozentrum befindet sich direkt gegenüber dem Bahnhof Frutigen und ist damit gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.
Infozentrum «Ausbau Lötschberg-Basistunnel» – Blicken Sie hinter die Kulissen
Öffnungszeiten
Infozentrum «Ausbau Lötschberg-Basistunnel»
- Mittwoch bis Freitag: 09.00–17.00 Uhr
- Samstag und Sonntag: 10.00–17.00 Uhr
Eintritt: kostenlos, ohne Voranmeldung
Ein Jahrhundertprojekt für die Schweizer Bahninfrastruktur
Der Lötschberg-Basistunnel ist ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Bahninfrastruktur. Seit seiner Inbetriebnahme verbindet er das Mittelland schneller mit dem Wallis und stärkt den Schienengüterverkehr auf der Nord-Süd-Achse. Der rund 35 Kilometer lange Tunnel ist heute allerdings nur teilweise zweispurig befahrbar.
Mit dem Ausbau soll die Kapazität auf der Lötschbergachse erhöht werden. Davon profitieren sowohl Reisende als auch der Güterverkehr. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, den Bahnverkehr durch die Alpen leistungsfähiger und zuverlässiger zu gestalten.

Eine Ausstellung, die hinter die Kulissen blickt
Der Lötschberg-Basistunnel verbindet mehr als nur Orte. Er steht für Bewegung und Wandel, für technische Innovation und für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft.
Der Ausbau unter laufendem Bahnbetrieb stellt eine ingenieurtechnische Herausforderung von besonderer Dimension dar. Ziel ist es, den alpenquerenden Bahnverkehr zu stärken und den Transport von Gütern von der Strasse auf die Schiene zu verlagern.
Die Ausstellung im Infozentrum macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt: von der präzisen Planung über moderne Bautechnik und geologische Herausforderungen bis hin zu den ingenieurtechnischen Lösungen. Auch die Menschen, die hinter diesem anspruchsvollen Projekt stehen, erhalten ihren Platz.
Die verschiedenen Themenbereiche vermitteln die Geschichte, die Ziele, den aktuellen Baufortschritt und die Perspektiven des Ausbauprojekts. Sie zeigen, wie ein Vorhaben dieser Grössenordnung Regionen und Länder verbindet und einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Mobilität leisten kann.

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität
Mit dem vollständigen Ausbau des Lötschberg-Basistunnels wird ein wichtiger Schritt hin zu einer leistungsfähigen, verlässlichen und nachhaltigen Mobilität durch die Alpen angestrebt.
Das Infozentrum in Frutigen bietet die Gelegenheit, dieses bedeutende Infrastrukturprojekt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie die Welt hinter dem Lötschberg-Basistunnel!
HOLZarchitekTOUR im BLS-Infozentrum zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe HOLZarchitekTOUR wurde der neu errichtete Pavillon des Infozentrums zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels in Frutigen vorgestellt.

Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des Pavillons leistete die Künzi+Knutti AG, die als ausführende Generalunternehmerin für das Projekt verantwortlich war.
Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung des Baustoffs Holz und dessen gezielter Einsatz beim Bau des Pavillons. Das Projekt zeigte eindrücklich, wie einheimisches Holz bei einem modernen Bauvorhaben eingesetzt werden kann.
Ein besonderer Höhepunkt, des Labels «Schweizer Holz» an die BLS als Bauherrschaft. Damit wurden der konsequente Einsatz von einheimischem Holz und die Wertschöpfung innerhalb der Schweizer Wald- und Holzkette gewürdigt.
HOLZarchitekTOUR BLS Infozentrum Ausbau Lötschberg-Basistunnel – Lignum Holzwirtschaft Bern
Text: BLS AG und Lignum Holzwirtschaft Bern
Fotos: Thomas Telley, Tafers

Dokumentation nach Abschluss der Bauarbeiten
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